Berlin, Stockholm, London — überall schreiben kurdische Autor:innen ihre Sprache neu. Du erforschst, wie deutsche Syntax kurdische Sätze infiltriert, wie Calques entstehen und wie Diaspora-Kinder das Ergativ verlieren. Am Ende verfasst du einen literaturkritischen Essay zur Hybridisierung.
Kurzgeschichten-Auszug aus Berlin. Klicke 5 Ausdrücke, die wortwörtlich aus dem Deutschen übersetzt sind — im organischen Kurdischen aber anders heißen würden.
Diaspora-Sätze folgen deutscher SVO-Struktur. Wähle die korrekte kurdische SOV-Variante (Verb an Endposition).
Herzstück. Schiebe den Overlay-Slider, um die deutsche Grammatik-Folie über den kurdischen Text zu legen. Wo die Struktur exakt deutsch ist, leuchten Wörter in Neon-Magenta. Klicke ein leuchtendes Wort und wähle die kurdisch-organische Korrektur.
Im Exil rutschen deutsche Präpositions-Konstruktionen ins Kurdische („auf dem”/„in der”). Klicke 5 überflüssige Präpositions-Wörter und entschlacke den Text.
WG in Berlin, mehrsprachiges Gespräch. Klicke jedes deutsche/englische Wort und entscheide: ⚠ Vokabel-Lücke (Notlösung) oder ✨ Identitäts-Stil (bewusste Wahl)?
Diaspora-Kinder vereinfachen die kurdische Vergangenheit. Wähle die korrekte Ergativ-Struktur (L21-Reflex) statt der Diaspora-Vereinfachung.
4 Texte berühmter kurdischer Exil-Autor:innen (Mehmet Uzun, Helîm Yûsiv, Bextiyar Elî). Ordne jedem Auszug das richtige Symbol zu.
Texte sind phonetisch ok, aber orthografisch falsch — getippt mit lateinischen Buchstaben im Kopf. Wähle die korrekte Soranî-Schreibweise.
Übersetze ein deutsches Heimat-Gedicht ohne Calques. Mindestens 40 Wörter, keine Lehn-Übersetzungen, ≥ 4 organisch-kurdische Pekî-Wörter.
Verfasse einen literaturkritischen Essay (≥ 150 Wörter) über „Die Veränderung der kurdischen Sprache in Europa”. Critique-Meter belohnt linguistische Fachtermini.
33 Stempel im Pass — Calques entlarvt, Syntax-Overlays dekodiert, Code-Switches klassifiziert, ein Exil-Essay verfasst. Die transnationale kurdische Sprache ist deine Karte.
Nutze diese Seite als Baustein im Sorani-Lernweg: erst verstehen, dann üben, anschließend mit Karteikarten und Beispielsätzen wiederholen.