Heute gehen wir auf den Bazar von Hewlêr. Du lernst den schweren Kehllaut ق, den Plural ـان / ـیان, die Demonstrativ-Klammer ئەم...ـانە, die Wunsch-Konstruktion ...م دەوێت — und feilschst zum Schluss mit einem virtuellen Verkäufer.
Schau dir zuerst das kurze Video an — die wichtigsten Wörter und Sätze dieses Moduls.
📱 Für Handy-Hochformat: Video im Hochformat öffnen
Das ک wird am vorderen Gaumen gebildet (wie deutsches „k"), das ق tief am Zäpfchen (uvular). Höre und klicke schnell den richtigen Buchstaben.
Höre die Bestellung des Verkäufers und klicke die richtigen Früchte. Jede Frucht hat ihren kurdischen Namen.
Klicke auf das passende Plural-Suffix. Die Faustregel: nach Konsonant → ـان, nach Vokal → ـیان (Gleitlaut ی).
Im Kurdischen wird das Wort wie eine Klammer umschlossen: vorne ئەم (dies/diese), hinten ـانە. Klicke beide Klammerteile an, um den Plural „diese Äpfel" zu bauen.
💡 Bei „Äpfel" geht beides — bei „dieser Apfel" (Singular) wird das ـانە zu ـە.
Im Kurdischen klebt das „mein" (das logische Subjekt) am Objekt, nicht am Verb. Wähle aus jeder Spalte und beobachte das Ergebnis.
💡 Merksatz: Wörtlich heißt „تەماتەم دەوێت" → „Tomate-mein möchte" = „Ich möchte Tomate." Das ـم klebt am Wunsch-Objekt!
Die Präposition بە (be) ist die „Preis-Brücke". Ziehe sie an die richtige Stelle.
In den drei kurdischen Regionen werden drei verschiedene Währungen verwendet. Klicke eine Karte an, um die Aussprache zu hören.
Du gehst auf den Bazar mit 5000 Dinar. Folge dem Dialog mit dem Verkäufer (Baqall) und versuche, dein Budget klug auszugeben.
Du hast deinen ersten kurdischen Einkauf erfolgreich gemeistert.
Ausgegeben: 0 Dinar · Übrig: 5000 Dinar
Nutze diese Seite als Baustein im Sorani-Lernweg: erst verstehen, dann üben, anschließend mit Karteikarten und Beispielsätzen wiederholen.