Du bist Linguistik-Detektiv. Vor dir liegen Drohbriefe, Geständnisse, Zeugenaussagen — alle anonym. Analysiere Dialektmerkmale, syntaktische Anomalien, Soziolekt-Marker, Lehnwort-Profil, Anachronismen und Code-Switches. Erstelle am Ende dein eigenes forensisches Gutachten.
Drohbrief auf dem Labortisch. Markiere die 2 Schibboleths, die die Herkunft des Autors verraten — Slemanî-Marker statt Standard-Hewlêrî.
Zwei Texte unter dem Mikroskop. Finde die identische seltene Struktur (Plusquamperfekt mit Negation) in beiden Fragmenten.
Beweistext anlesen. Schiebe den Regler von Street-Slang bis Akademisch auf den Bildungsgrad des Autors.
Welche Schreibweise verwendet der Autor konsequent abweichend vom Standard? Klicke die 3 idiosynkratischen Marker.
Klicke jede Zeile und wähle die passende Sentiment-Markierung: aggressiv, täuschend oder sachlich. Forensik-Score = korrekte Klassifikationen.
Markiere im Text die 4 Arabismen. Das Kreisdiagramm zeigt das Profil deines Autors.
Dokument datiert auf 1975. Finde die 3 Wörter, die damals im Soranî noch nicht existierten — sprachliche Anachronismen entlarven die Fälschung.
Klicke eine Lieblings-Floskel links, dann die identische rechts. Habituelle Phrasen verraten denselben Autor.
Höre die Zeugenaussage an. Markiere die 2 Code-Switch-Stellen in der Wellenform — wo der Zeuge vom Alltag-Hewlêrî in steifes Hoch-Soranî kippt (Stresszeichen).
Verfasse das offizielle Gutachten. Klicke eine Lücke, dann den passenden Baustein. Bei vollem Bericht: Cert-PDF freigeschaltet.
// Du hast 33 DNA-Fragmente gesammelt: Dialekt-Marker, Syntax-Anomalien, Soziolekt-Profile, idiosynkratische Schreibweisen, Sentiment-Heatmaps. Die Forensische Linguistik kennt deine Hand.
Nutze diese Seite als Baustein im Sorani-Lernweg: erst verstehen, dann üben, anschließend mit Karteikarten und Beispielsätzen wiederholen.