Zekeriya Ebdulla زەکەریا عەبدوڵڵا
Geb. 1976 in Hewlêr · Der Erneuerer des kurdischen Pop
Überblick
Zekeriya Ebdulla (international Zakaria Abdulla) wurde am 25. Dezember 1976 in Hewlêr (Erbil) in eine musikalische Familie geboren. 1993 ging er nach Schweden, wo er zunächst als Keyboarder kurdischer Sänger arbeitete, ehe er 1998 mit dem Debütalbum «To Hatî» selbst ins Rampenlicht trat.
Er gilt als Erneuerer des kurdischen Pop: Er löste das Lied vom traditionellen Zweiertakt und verband kurdische Melodik mit regionalen und westlichen Stilen. Alben wie «Begerawa» (2000), «Rojgar» (2002, 1,5 Mio. verkaufte Exemplare) und «Tilinazî» (2004, 3 Mio.) machten ihn zu einem der populärsten Künstler des Nahen Ostens; 2008 wurde er mit einer Ehrenmedaille als einer der größten Künstler Kurdistans und des Irak ausgezeichnet.
Im Quellarchiv der Akademie sind 71 seiner Lieder verzeichnet – Text- und Analyse-Seiten folgen nach und nach.
Stationen
1976 Hewlêr · 1993 Schweden · 1998 «To Hatî» · 2000 «Begerawa» · 2002 «Rojgar» · 2004 «Tilinazî» · 2007 «Gencî Pîrî» · 2008 Ehrenmedaille
Liebe und Moderne 4 Lieder
Der Aufbruch des kurdischen Pop: der Flüchtling der Liebe, die Kälte der Diaspora und die Mahnung an die Gegangene.
