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Îsmaîl Sabûrî ئیسمائیل سابوور
Die klassische Schule von Rojhelat
Der Künstler, der die kulturelle Seele von Kermanschah nach Sulaymaniyah brachte – akademisch geschult und tief in der Folklore verwurzelt.
1956geboren
2019gestorben
KirmaşanHerkunft
1Lied hier
19im Archiv
📜 Von Kermanschah nach Silêmanî
- 1956 · Geburt in Kermanschah (Kirmaşan), Ostkurdistan; bürgerlicher Name Îsmaîl Mihemed Salih.
- 1970 · Über seinen Bruder Feyrûz Sabûr (Radio Kermanschah) findet er den Weg zum Radio und beginnt seine Gesangskarriere.
- Studium in Teheran · Er studiert an der Fakultät für Schöne Künste der Universität Teheran und schließt 1979 ab – zur Zeit der Islamischen Revolution; danach kehrt er nach Kermanschah zurück.
- Werk in Rojhelat · In Iran und Ostkurdistan nimmt er 105 Lieder auf; sein bekanntestes Album ist Sifername (Reisebericht).
- 2003 · Nach dem Sturz des Ba'ath-Regimes zieht er nach Silêmanî und arbeitet 16 Jahre in der Generaldirektion für Kultur und Kunst. Spätalbum: Bîrewerî (Erinnerung).
- 16. Juni 2019 · Herzinfarkt; Tod im Shar-Krankenhaus in Silêmanî mit 63 Jahren. Beigesetzt am 17. Juni auf dem Friedhof Gerdî Seywan.
🎧 Zwei Traditionen, eine Stimme
Sabûrî verband meisterhaft die Traditionen von Ostkurdistan (Iran) und Südkurdistan (Irak) und sang sowohl im süd-/Kelhurî als auch im zentralkurdischen (Soranî) Dialekt. Seine akademische Ausbildung in Teheran verlieh seinem Gesang eine besondere technische Qualität, während seine tiefe Verbundenheit zur kurdischen Folklore ihn authentisch und zeitlos machte.
Überblick
Îsmaîl Sabûrî steht in der klassischen Gesangstradition von Rojhelat. Mit 19 Aufnahmen im Quellarchiv gehört er zu den gut dokumentierten Stimmen seiner Generation. Sein hier erschlossenes „Ey Yarî Nazdar“ vertont ein Gedicht von Abid Sirajedini.
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